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Elite Escorts – Philosophy

EE Origin
EE Heritage, Mission, Spirit, Passion and Open mind

EE Origin-der Ursprung des Escort Services

Heute werden Escort Damen, Escort Agenturen und deren Dienste von vielen Leuten noch als eine neuzeitliche Erscheinung angesehen. Doch die Ursprünge gehen weit zurück.

Schon im Altertum, so in Babylon, existierte vor mehr als 3000 Jahren die so genannte Tempelprostitution. Frauen vollzogen dort sexuelle Handlungen gegen "Geschenke" an den Tempel, oder Opfergaben für die Gottheit. Dies stand jedoch immer in einem kultischen Zusammenhang und galt als den Göttern wohlgefällig und wurde in Athen durch die Gesetzgebung Solons (* 640 v. Chr.) in ein Gewerbe umgewandelt, durch das dem Staat Einnahmen zuflossen.

Die Griechen unterschieden zwischen der gewöhnlichen "Hure" (Porna) und der "Gesellin" (Hetäre), die als gebildet galten und sozial anerkannt waren. Hetäre (Gefährtin) ist der Begriff für Frauen, die im Altertum für Geld Geschlechtsverkehr gewährten.

Sex zwischen Ehemann und Ehefrau waren zu antiker Vorzeit nur eine der vielen Möglichkeiten sexueller Befriedigung zu erreichen. Liebesdienste gegen Geld waren damals in Athen solange legal, wie sie nicht von Athener Bürgern erbracht wurden
Aber es gab Sklaven, Konkubinen und sog.“Gesellin“(Hetäre) die schon damals i.d.R. verfügbar waren, wenn auch für eine Gebühr oder eine anderweitige Gegenleistung –

Szenen dieses Lebens finden sich auf Bildnissen von antiken Vasen ebenso wie in derselbigen Literatur. Hetären existierten in Athen spätestens seit der Zeit von Solon and die attraktivsten und talentiertesten huldigte man namentlich und mit Stauen und die bekannteste war Aspasia, die Geliebte des Pericles. Eine Hetäre=Gefährtin/Companion-Escort) unterschied sich deutlich von einer gewöhnlichen Hure, und insbesondere oft durch eine deutlich bessere Bildung, Gewandtheit und hohem Stil als die Ehefrau und Töchtern im Haus des Mannes.


Im antiken Griechenland war es nicht verpönt, Umgang mit Hetären zu haben, da griechische Frauen vor allem im Haushalt (Oikos) tätig und im Gegensatz zu den Gefährtinnen in Kunst, Kultur, Literatur und Philosophie nicht bewandert waren.

Doch eine Hetäre stand damals schon nur einer privilegierten Elite von Männern offen.

Im „Dialog der Kurtisanen“ von Lukian von Samosata (2 Jhd. n.Chr.) wird eine Unterhaltung zweier Freunde über eine erfolgreiche Kurtisane wieder gegeben:
„Als erstes kleidet sie sich attraktiv und sieht hübsch und ordentlich aus, geht nett mit allen Männern um, kichert nicht sondern besticht durch ein betörendes Lächeln-später besticht sie durch Intelligenz und macht sich über andere nicht lustig und wirft sich nie an die Männer. Wenn sie für ein Honorar mit ausgeht zum Essen, trinkt sie nicht zu viel, stopft sich nicht das Essen hinein, alles in kleine Portionen, fast unbemerkt, spricht nicht zuviel, hört zu und hat die Augen nur für Ihren Gast. Dies macht sie so beliebt. Wenn es ins Bett geht, wird sie nichts grob Unanständiges oder Schlampiges tun, ihr oberstes Ziel ist sich dem Mann begehrenswert darzustellen und ihn dazu zu bringen sie zu lieben, dies alles Dinge für die man sie preisen kann.“

Athenaeus, ein griechischer Autor und Dichter analysierte die besondere Attraktivität und Anziehungskraft der Hetäre für einen Mann im Vergleich zur Ehefrau bereits 200 n.Chr.. Die Gefährtin trat deutlich freundlicher auf als die geheiratet Frau, die ihrerseits geschützt durch Gesetz und stolzer Verachtung für den Mann an den Tag legte, stattdessen die Hetäre sich den Mann mit ihrer Faszination erschließen musste. Der betörende Reiz der Kurtisane gegen die häusliche Bequemlichkeit der verheirateten Frau, eine Zweiteilung die auch von Demosthenes vor 1800 Jahren in seiner Rede gegen Neaera vorgenommen wurde. „Ehefrauen haben wir um Kinder zu bekommen, Söhne zu zeugen und Töchter, die ihrerseits wieder später zu guten Ehefrauen werden können. Geliebte haben wir für das Vergnügen, Konkubinen für die Wohltat für unseren Körper aber Ehefrauen für die Zeugung legitimer Nachfahren und vertrauensvolle Hüterinnen des Hausstandes.

Hetären wurden in der klassischen Literatur oft mit unvergleichlicher Schönheit und auch mit goldenen Herzen beschrieben aber es ist auch festzuhalten, dass sie keine Bürger Athens waren, vielen wurden seit frühen Jahren auf die Rolle vorbereitet und die macht die sie oft hatten kam vor allem durch die der mächtigen Männer mit denen sie verkehrten und die sie zu ihren Geliebten und Konkubinen machten.

Die Freuden, die griechische Kurtisanen den Männern brachten, wurden unzählige Male in der griechischen Literatur beschrieben.

Auch später wurde das Leben von Kurtisanen oft von Autoren beschrieben, insbesondere nahm die Bedeutung in Gesellschaften stark zu, in denen es nicht üblich war, dass Ehefrauen einen sozialen Umgang mit Männern zu pflegen – die Kurtisanen füllten die Lücke aus. Manche haben ihre Namen in der Geschichte hinterlassen und zeitweise hatten sie einen enormen Einfluss auf Politik und Kunst.
Kurtisanen haben ganze Genres von Poesie inspiriert und manchen Stil und die Mode geprägt.

Viele von ihnen kamen aus mittleren oder höheren Schichten, manche wurden früh in ihre Aufgaben eingeführt, andere ergriffen den Weg später als die einzige Möglichkeit zu Wohlstand und Ansehen in einer von Männern dominierten Welt zu kommen. Geschichten über hoch gepriesenen Kurtisanen kamen aus Babylon ebenso wie aus dem alten Ägypten sowie in Rom aber kaum mit derart hohem Ansehen wie in Griechenland.

In den damaligen Ländern des Islam war die Rolle der Kurtisane ähnlich zu der in Griechenland – sie waren in erste Linie Unterhalterinnen und oft fremdländischer Herkunft. Die Männer fanden den Kontakt durch Kupplerinnen und engagierten die Kurtisanen zur Ablenkung und Unterhaltung ebenso wie für sexuelle Dienste.
Die Liebesdichtung des islamischen Mittleren Ostens war der Kurtisane gewidmet.

In China war die Kurtisane Teil des eleganten Lebens und hatte ausgeprägte Fähigkeiten und Bildung bezüglich Kunst und Kultur wie auch Lebensstils. Sie hatte die gleiche soziale Funktionen wie die griechischen Hetären und war in den Teehäusern anzutreffen.

In Japan erreichten die Kurtisanen als Geishas einen bemerkenswerten Ruf,

Der Begriff Geisha, zusammengesetzt aus gei (Kunst oder Künste) und sha ( Person), stammt aus dem Tokioter Dialekt und wurde von dort in die europäischen Sprachen übernommen.

Geisha-Beruf hat seine Ursprünge in den taikomochi oder h_kan (am ehesten vergleichbar mit Alleinunterhaltern bei Hofe) im 17 Jahrhundert.
Die Blütezeit der Geishas war im 18. und 19. Jahrhundert, in dieser Zeit waren ihre Dienste als Unterhalterinnen gefragt und erschwinglich; auch waren sie Trendsetter im Bereich der Mode.

Das historische Japan der Edo-Zeit (1603 bis 1868) war im Gegensatz zum christlichen Europa sehr offen, was Nacktheit, sexuelle Akte und deren Darstellung anging. Die hanamachi waren Vergnügungsbezirke, in denen Theater und Teehäuser direkt neben Kneipen, Glücksspielhäusern und Bordellen zu finden waren. Eine scharfe Trennlinie zwischen der Geisha, die rein von ihrer Kunst lebt, und einer Prostituierten, die sexuelle Dienstleistungen bietet, gab es damals nicht – Prostituierte boten auch künstlerische Unterhaltung, und für eine Geisha war Sexualität kein Tabu.

In den meisten japanischen Städten gab es in der Vergangenheit so genannte Hanamachi, In diesen Vergnügungsvierteln lebten Geishas in okiyas (weiblichen Großfamilien) zusammen.

Heutzutage existieren nur noch wenige hanamachi, die berühmtesten davon in Ky_to, dem Zentrum der japanischen Geisha-Kultur. Die größte und bekannteste hanamachi ist Gion. Die Zahl der Geishas geht stetig zurück, und ihre Dienste sind teuer und exklusiv.

Um erfolgreich zu sein, muss eine Geisha anmutig, charmant, gebildet, geistreich und schön sein. Sie muss außerdem die Regeln der Etikette einwandfrei beherrschen und bei jeder Gelegenheit Haltung bewahren können.

Geishas treten für gewöhnlich bei Feiern oder Versammlungen auf, etwa in Teehäusern oder in traditionellen japanischen Lokalen Die Buchung erfolgt bei einem kenban also bei einer „Geisha-Agentur“, die die Termine organisiert und die Zeitpläne für Auftritte und Ausbildung verwaltet.

Die Kosten für eine Geisha richten sich nach ihrer Arbeitszeit, die traditionell als Brenndauer bestimmter Räucherstäbchen festgelegt wird, und werden „Räucherstäbchengebühr“ oder „Juwelengebühr“ genannt.

Viele Geishas hatten einen Patron (danna), der sie hauptsächlich unterstützte, dafür aber oft auch entsprechende Gegenleistungen erwartete. Eine solche Beziehung musste nicht geheim gehalten werden, denn sie brachte sowohl der Geisha als auch dem Kunden Ansehen. Romantische Beziehungen zwischen Geishas und Kunden waren zudem ein beliebter Stoff damaliger Romane.

Die Kurtisanen in Indien pflegten die Kunst und Bildung und wurden sogar engagiert, um die Töchter der wohlhabenden Gesellschaft zu unterrichten.

Längere Zeit findet man dann im Mittelalter bis zum Beginn der Renaissance kein Zeugnis mehr von Kurtisanen. Wohlhabende Männer hatten Geleibte und Konkubinen aber die Kurtisane wurde erst wieder populär nach 1450 und der Wiederentdeckung der Klassik. Die nachfrage nach Kurtisanen stieg und speziell in Italien machten sich Frauen wie die Kurtisane von Venedig, Veronica Franco ein Namen in der Geschichte.

Veronica Franco (* 1546 in Venedig; † 1591 in Venedig) war eine italienische Renaissance Dichterin und bekannteste Kurtisane ihrer Zeit.

Veronica war eine Tochter einer cortigiana onesta, intellektuelle Kurtisane, und erlernte die Kunst von ihrer Mutter schon in jungen Jahren. 1565 wurde Veronica in Il Catalogo Di tutte le principale und Pi ù honorate cortigiane Di Venezia verzeichnet, der die Namen, Adressen, und Gebühren von Venedigs angesehensten Prostituierten frei gab. Sie studierte Philosophie, zu ihren Freunden zählten Dichter und Maler, in dieser Zeit entstand auch das Porträt von Tintoretto. Vor den 1570er Jahren war sie ein Teil von einem der renommierteren literarischen Kreise der Stadt, an Diskussionen teilnehmend und beitragend und Anthologien der Dichtung editierend. Durch ihrer natürliche Schönheit und geistigen Anlagen geschult, heiratete sie 1564 einen wohlhabenden Arzt. Doch die Ehe war nicht glücklich und Veronica verließ bald ihren Ehemann.

1575 erschienen ihre Liebesgedichte Terze rime, die eine gewisse Originalität verraten. Im selben Jahr brach die Pest aus und sie flüchtete mit ihren Kindern aus der Stadt. Zwei Jahre später kehrte sie nach Venedig zurück. 1580 veröffentlichte Veronica ihre Lettere familiari ein diversi [... in meiner Jugend geschriebene Briefe], sowie zwei an den französischen König Heinrich III. gerichtete Sonette einschloss, mit dem sie 1574 sogar eine kurze Verbindung einging.

Zu späterer Zeit wurde die Kurtisane auch Mätresse genannt.
Als Mätresse (v. franz.: maîtresse = Herrin, Meisterin) bezeichnete man eine öffentlich als solche bekannte Geliebte eines Fürsten, hochrangigen Adligen oder bedeutenden Amtsträgers. In gesellschaftlichen Verhältnissen, wo Ehen vorrangig unter politischen und materiellen Aspekten geschlossen wurden, hatten Männer häufig eine Konkubine („Beischläferin“), die sie, weil das ohnehin unmöglich gewesen wäre, nicht geheim zu halten versuchten, sondern quasi legitimierten. Meistens hatten sie zu ihnen eine engere affektive und geistige Beziehung als zu ihrer Gemahlin. Einige fürstliche Mätressen hatten nicht unbedeutenden politischen Einfluss.

Der Begriff Mätresse wurde umgangssprachlich auch als Synonym für „Geliebte“ benutzt.
Ursprünglich waren die Mätressen europäischer Fürsten Geliebte ohne den späteren, quasi offiziellen Status. Sie traten selten oder gar nicht öffentlich auf und mussten sich auf eine rein private Rolle beschränken.

Als im Hochmittelalter in Frankreich und später auch im übrigen Europa die Höfe in Residenzstädten sesshaft wurden, änderte sich das Hofleben, und die Bedeutung der Frauen darin nahm zu. In diesem Kontext änderte sich auch die Rolle der bloßen Geliebten des Fürsten zu der der Mätresse, die in aller Regel aus dem Kreis der adeligen Hofdamen und Ehrenjungfern kam.

Unter Franz I. etablierte sich die Mätresse als Quasi-Institution. Zwar war es für die Kirche offiziell ein Stein des Anstoßes, dass derart öffentlich gegen das Verbot des Ehebruchs verstoßen wurde, doch der hohe Klerus, der ja meist dem Adel entstammte, am Hof verkehrte (und sich teilweise selbst Mätressen hielt), tolerierte die Situation.

In der Tat gab es so etwas wie mildernde Umstände für Fürst und Mätresse. Landesherren (und auch hohe Adlige) mussten Frauen heiraten, die sie nicht freiwillig gewählt hatten. Da diese Zwangsehen gegen die zentrale kirchliche Forderung nach Freiwilligkeit einer Eheschließung verstießen, neigten Theologen dazu, bei Fürsten und anderen hochstehenden Männern eine Ausnahme vom Gebot der Monogamie zu machen und ihnen Mätressen zuzugestehen.

Die Mätresse wurde im Laufe des 16., 17. und 18. Jahrhunderts immer mehr zu einer Normalität am Hof. Sie erhielt einen Status mit ungeschriebenen Rechten und Pflichten.
Man kann davon ausgehen, dass viele Fürstinnen die Mätressen tolerierten, solange sie von ihnen mit dem gebotenen Respekt behandelt wurden. Schließlich waren auch sie zwangsweise verheiratet worden und hatten meist keine tiefere Beziehung zu ihrem Gemahl.

Seinen Höhepunkt erreichte das Mätressenwesen in Europa im 17. und 18. Jahrhundert. So wurde die langjährige Mätresse Ludwigs XIV., Madame de Maintenon, nach seiner Verwitwung sogar „linker Hand“ von ihm geheiratet, und die geradezu berühmt gewordene Mätresse Ludwigs XV., Madame de Pompadour, blieb maîtresse en titre (wie man damals sagte), auch nachdem das sexuelle Verhältnis zum König beendet war. Beide hatten Einfluss auf die Politik Frankreichs und förderten in eigener Initiative Künstler und Intellektuelle.

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Vom Griechenland im Altertum mit den Hetären bis zur Escort Dame der Moderne Zeit – eine lange Tradition und Geschichte von Dienstleistung und Begehrlichkeiten, so alt und doch so aktuell wie die Menschheit selbst.